Isle of Man - die andere Seite / Seite 2

Cregneash
kurz vor dem Calf of Man kommt man linker Hand an diesem Museumsdorf vorbei. Ein Hinweisschild gibt es nur auf dem gegenüberliegenden Parkplatz und man "rauscht" schnell daran vorbei. Das Freilichtmuseum zeigt wie das Leben früher einmal war.  
Hier wurde die Komödie "Lang lebe Ned Devine" gedreht.

Unser Herz haben wir insbesondere an Peel verloren. Die Fotos haben doch wirklich Postkartencharakter, oder?

Der Waschsalon in Peel an der Promenade
Der Waschsalon in Peel an der Promenade

Nicht nur das Peel sehr schön ist, außerdem konnten wir hier unsere Wäsche waschen. Gut zu wissen, denn so braucht man nur die hälfte an Klamotten mitzuschleppen. Waschmaschine, Trockner, Waschmittel - alles ist vorhanden.

 

Was uns auf der IOM noch aufgefallen ist: in jedem noch so kleinem Kaff, gibt es ein öffentliches WC.

 

OK, nicht gerade anheimelnd, aber immerhin.

Da hatte wohl jemand Langeweile ;-)
Da hatte wohl jemand Langeweile ;-)

 

Der Point of Ayre ist der nördlichste Punkt der IOM und überseht mit „Ditschsteinen“ (Steine die man über das Wasser springen lässt, ganz flach) in jeder Größe. Der Leuchtturm dort ist mit seinen 30 Metern recht klein, aber ein hübsches Fotomotiv.

An klaren Tagen (oder Momenten, das Wetter schlägt schnell um) kann man „drüben“ die Küste vom 29 km entfernten Schottland sehen. 

So "leer" wie auf dem Foto ist es zu TT-Zeiten nur während der Trainings oder den Rennen.

Und evtl. findet Ihr auch die Manx-Katze, sie hat einen fehlenden oder stark verkürzten Schwanz und kürzere Vorderbeine. Letztere bewirken einen hoppelnden Gang, wie man ihn von Hasen und Kaninchen kennt. 
Ihre (Qual-)Zucht ist in vielen Ländern verboten.

Wer Glück hat, entdeckt Loghtan Sheeps, das sind Schafe mit brauner Wolle und 4, seltener sogar 6 Hörnern.  

Der Name Loghtan kommt aus dem Manx (lugh dhoan) und bedeutet übersetzt mausbraun, was die Farbe der Schafe beschreibt.

 

Sie entstanden auf der Isle of Man aus Schafrassen von Schottland, den Hebriden und den Shetland Inseln. Sie werden hauptsächlich wegen ihrem Fleisch gezüchtet. Da es nur noch ca. 1500 Zuchttiere gibt, sind sie geschützt und werden auch nur (genauso wie die Katzen) auf der IOM gehalten.

Die "Lady Isabella"
Die "Lady Isabella"

Gleich nebenan steht "The Great Laxey Wheel" oder auch "Lady Isabella" genannt.

Das größte noch funktionierende Wasserrad Europas, wurde 1854 gebaut um aus den Gruben in Laxey das Wasser zu pumpen. Es hat einen Durchmesser von 23 m und einen Umfang von 73 m.

Die "Brücke" dahinter beinhaltet eine riesige Schubstange, die sich hin und her bewegt. Mit 95 Stufen kann man die Lady Isabella erklimmen (Gegenverkehr ist kaum möglich, es sei den beide sind sehr schlank) und wird mit einem sagenhaften Ausblick belohnt.

Auf der Insel gibt es immer wieder einmal anstelle von Brücken, s.g. Furten. Wir hatten 2007 einen so trockenen Urlaub auf der Man, das die Flüsse so wenig Wasser führten, dass sogar die Enten nur nasse Füße bekamen!

ein "Indoor-Trödelmarkt" in Jurby
ein "Indoor-Trödelmarkt" in Jurby

Nahe dem alten Militärflugplatz in Jurby, findet Ihr einen "Souvenir-Shop" der etwas anderen Art: Jurby Junk.

Dieser Laden hat den Charme eines ramschigen Flohmarktes. Geht hin und stöbert mal eine Runde. Ihr findet vielleicht etwas Interessantes.

 

 

Murray's Motorcycle Museum

im Bungalow ist inzwischen geschlossen.

 

 

 

 

 

 

Die TT-Devotionalien sind nun in Douglas im Manx-Museum zu bewundern. Der Eintritt ist frei.